Wie ich in einem der letzten Posts geschrieben habe, gab es vergangene Woche ein zweites Treffen mit T. Dieses Treffen war nicht so entspannt wie das erste. Es war mehr ein Treffen voller Unruhe und Angst, die in mir drin war.
Ich kann gar nicht richtig beschreiben, wie verdammt, verdammt ich war, aber ich hatte das Gefühl, dass T. mir diesmal wirklich körperlich was antun könnte. Ich weiß nicht, warum!
Dies ist keine erotische Geschichte, sondern soll nur meine erste Erfahrung mit Master T schildern. Leider muss man dazu hier und da deutlicher werden. Daher, dieser Text ist rein zu Informationszwecken. Wer nicht gleichgeschlechtlichem Sex zu Recht kommt, oder das als Anregung lesen möchte, ist hier falsch. Sorry not sorry.
Ach ja, alles geschah auf gegenseitigem, eigenen Willen. Wenn hier „zwang“, „befahl“ oder ähnliches steht, dann nur im Kontext einer BDSM-Session. Ich konnte jeder Zeit frei entscheiden und konnte zu jedem Zeitpunkt abbrechen ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen, die ich nicht gewollt hätte. Nein war nein und nein ist nein! Es könnte auch Fiction sein.
Und noch ein Hinweis. Bei allem was ich in diesem Text mit einem (*) gekennzeichnet habe, handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn ihr den Link klickt und dort etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision. Dich kostet es nicht mehr, aber du würdest damit den Blog etwas unterstützen.
Der Skype-Call davor
Wir hatten uns die Nacht davor noch Skype-gecallt.
Vielleicht lag es daran, dass er Allusionen gemacht hat, die ich nicht verstanden hab – und die er mir auch nicht erklärt hat. Ich bin schon immer ein Overthinker gewesen.
Zum Beispiel sagte T.: „Ich mag dich sehr. Egal, was morgen passiert – das sollst du niemals vergessen!“
Als ich fragte, ob ich mir Sorgen machen sollte, kam die Antwort: „Ich werde auf dich aufpassen.“
Freitag beim Treffen
Am Freitag, als ich T. wieder sah, machte er diese Andeutungen nochmal.
Zum Beispiel sagte er: „Ich werde dich vermissen.“
Klar ist das kein Hinweis, dass er mir wirklich körperlich was antun wollte, aber durch die Andeutungen von der Nacht vorher ergab das für mich das Gefühl, dass T. mich verletzen könnte. Ich war an diesem Tag echt verdammt nervös.
Angst blockierte mich
Ich konnte mich nicht entspannen und die Session richtig genießen.
Okay, ja, man kann sagen, ein Slave muss eine Session auch nicht genießen – aber wenn du als Slave (Bottom) kein Vertrauen hast, ist eine BDSM-Session wahrscheinlich von Anfang an zum Scheitern verdammt.
An diesem Tag war für mich kein Breath Control möglich. – Auf keinen Fall extremes Breath Control. Es war nur ein ganz kurzes Breath Play.
Dieses schlimme Gefühl von Freitag
Ich hab dieses komische Gefühl von Freitag immer noch im Kopf.
Zum Beispiel wollte T., dass ich nach zwei tiefen Zügen noch einen dritten tiefen Zug aus der Popper-Flasche(*) ziehe.
In dem Moment hämmerte mein Herz bis in die Ohren. Ich hatte das Gefühl, mein Puls war bei 200 oder mehr Schlägen pro Minute und ich war extrem dizzy. Wenn ich diesen dritten Zug gemacht hätte, hätte ich laut meiner Angst an dem Tag wirklich das Gefühl gehabt, dass ich sterbe. Obwohl ich jung bin und mein Herz gesund ist, dachte ich, dass ein weiterer Zug aus der Flasche mit Poppers einfach zu viel gewesen wäre.
Fairness gegenüber T.
Fairerweise muss ich auch sagen: Immer, wenn ich T. ein Stop-Signal gab, ließ er sofort von mir ab. Meine Angst war unbegründet. Ich war einfach ein Overthinker. Zu keinem Zeitpunkt war ich in Gefahr! Es war nur in meinem Kopf.
Das nächste Treffen
T. und ich sehen uns wieder in einer Woche. Ich werde mir dann meine Sorgen und Gedanken zu diesem Treffen offen teilen und klar machen.
Was denkt ihr? War ich zu sensibel?
Euer
EmoBCSMSlave