Zweites Treffen mit Master T




Wie ich in einem der letzten Posts geschrieben habe, gab es vergangene Woche ein zweites Treffen mit T. Dieses Treffen war nicht so entspannt wie das erste. Es war mehr ein Treffen voller Unruhe und Angst, die in mir drin war.
Ich kann gar nicht richtig beschreiben, wie verdammt, verdammt ich war, aber ich hatte das Gefühl, dass T. mir diesmal wirklich körperlich was antun könnte. Ich weiß nicht, warum!

Der Skype-Call davor

Wir hatten uns die Nacht davor noch Skype-gecallt.
Vielleicht lag es daran, dass er Allusionen gemacht hat, die ich nicht verstanden hab – und die er mir auch nicht erklärt hat. Ich bin schon immer ein Overthinker gewesen.
Zum Beispiel sagte T.: „Ich mag dich sehr. Egal, was morgen passiert – das sollst du niemals vergessen!“
Als ich fragte, ob ich mir Sorgen machen sollte, kam die Antwort: „Ich werde auf dich aufpassen.“

Freitag beim Treffen

Am Freitag, als ich T. wieder sah, machte er diese Andeutungen nochmal.
Zum Beispiel sagte er: „Ich werde dich vermissen.“
Klar ist das kein Hinweis, dass er mir wirklich körperlich was antun wollte, aber durch die Andeutungen von der Nacht vorher ergab das für mich das Gefühl, dass T. mich verletzen könnte. Ich war an diesem Tag echt verdammt nervös.

Angst blockierte mich

Ich konnte mich nicht entspannen und die Session richtig genießen.
Okay, ja, man kann sagen, ein Slave muss eine Session auch nicht genießen – aber wenn du als Slave (Bottom) kein Vertrauen hast, ist eine BDSM-Session wahrscheinlich von Anfang an zum Scheitern verdammt.
An diesem Tag war für mich kein Breath Control möglich. – Auf keinen Fall extremes Breath Control. Es war nur ein ganz kurzes Breath Play.

Dieses schlimme Gefühl von Freitag

Ich hab dieses komische Gefühl von Freitag immer noch im Kopf.
Zum Beispiel wollte T., dass ich nach zwei tiefen Zügen noch einen dritten tiefen Zug aus der Popper-Flasche(*) ziehe.
In dem Moment hämmerte mein Herz bis in die Ohren. Ich hatte das Gefühl, mein Puls war bei 200 oder mehr Schlägen pro Minute und ich war extrem dizzy. Wenn ich diesen dritten Zug gemacht hätte, hätte ich laut meiner Angst an dem Tag wirklich das Gefühl gehabt, dass ich sterbe. Obwohl ich jung bin und mein Herz gesund ist, dachte ich, dass ein weiterer Zug aus der Flasche mit Poppers einfach zu viel gewesen wäre.

Fairness gegenüber T.

Fairerweise muss ich auch sagen: Immer, wenn ich T. ein Stop-Signal gab, ließ er sofort von mir ab. Meine Angst war unbegründet. Ich war einfach ein Overthinker. Zu keinem Zeitpunkt war ich in Gefahr! Es war nur in meinem Kopf.

Das nächste Treffen

T. und ich sehen uns wieder in einer Woche. Ich werde mir dann meine Sorgen und Gedanken zu diesem Treffen offen teilen und klar machen.

Was denkt ihr? War ich zu sensibel?

Euer
EmoBCSMSlave